Karoline Roshdi ist Dipl. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin und Bedrohungsmanagerin
Ihre Expertise liegt im Bereich des Bedrohungsmanagements. Eskalationen erkennen, einschätzen und entschärfen ist dabei die Philosophie. In der Praxis bedeutet dies physische Sicherheit und psychologische Stabilität wiederherzustellen.
Frau Roshdi entwickelt seit Jahren interdisziplinäre Präventionsstrukturen im Rahmen des Bedrohungsmanagements. Darüber hinaus war sie an der Entwicklung von Risikoeinschätzungsinstrumenten beteiligt.
Sie hat langjährige wissenschaftsbasierte und praktische Berufserfahrung in der Präventionsarbeit bei entstehender Gewalt, Stalking und Radikalisierungen. Sie ist Fachreferentin auf nationaler und internationaler Ebene sowie Autorin und Herausgeberin von Fachpublikationen.
Ihre Arbeit fundiert auf erprobten und bewährten Techniken sowie einer fundierten wissenschaftlichen Grundlage, welche sich in der praktischen Arbeit stets bewährt.
Karoline Roshdi arbeitet auch als Psychologische Psychotherapeutin. Dies in eigener Praxis und im Rahmen von kriminaltherapeutischen Behandlungen für den Justizvollzug.
Körperliche Sicherheit
- Gutachtenerstellung (Risikoeinschätzungen bei Stalking, Radikalisierungen / gepl. Attentaten, Amokdynamiken, Intimpartnergewalt, Drohungen, etc.)
- Fallberatungen, Sicherheitsberatungen
- Forschungsprojekte
- Implementierung v. Bedrohungsmanagementstrukturen
- Schulungen (Deeskalation, Risikoeinschätzungen, Amok und schwere Formen der Gewalt, Stalking, etc.)
Psychologische Stabilität
- Psychotherapie (niedergelassen in eigener Praxis)
- Kriminaltherapie (im Kontext Justizvollzug)
- Ausbildung von Psychologischen ErstbetreuerInnen
- Psychologische Erstbetreuung nach Extremereignissen
- Umgang mit psychischen Krisen
Bedrohungsmanagement - Erkennen - Einschätzen - Entschärfen
Bedrohliches Verhalten kann vielfältige Motive und auch Auswirkungen haben. Wird Warnverhalten erkannt, ist zunächst eine Einschätzung zentral, ob das gezeigte Verhalten, welches Grund zur Sorge gibt, gefährlich ist. Nach dieser Erstbewertung werden zur Situation passende Maßnahmen, die als Intervention eingeleitet werden können dargestellt. Zeichnet sich ein Muster an Warnverhalten auf einem Weg zur Gewalt ab, bedarf es einer guten Informationssammlung über die vorliegende Situation. So kann eine Risikoeinschätzung vorgenommen werden, aus der mögliche Fallmanagementstrategien zur Entschärfung der Situation abgeleitet werden können.
Dabei geht es bei bedrohlichem Verhalten um Grenzziehung und vor allem darum die individuelle Krise der Person of Concern zu betrachten, um unterstützende Maßnahmen anbieten zu können.
Stalkingberatung & Einschätzung von bedrohlichem Verhalten
Wenn Personen gestalkt werden ist es wichtig die Dynamik zu verstehen, um adäquat zu reagieren. In der Beratung werden einerseits Handlungsstrategien im Umgang mit Stalker:innen erarbeitet sowie mögliche Risikokonstellationen eingeschätzt und ggfs. Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet. Essentiell ist auch die Arbeit an der Entlastung von betroffenen Personen.
Psychologische Nachsorge
Nach extremen oder bedrohlichen Situationen ist es eine normal, dass die Psyche verletzt ist. Mit körperlichen Wunden können Menschen sehr gut umgehen. Bricht sich eine Person beispielsweise ein Körperteil, geht diese zum Arzt, um die Verletzung behandeln zu lassen. Dadurch wird auch möglichen weiteren Folgeschäden, die durch ein beispielsweise schiefes zusammenwachsen entstehen könnten präventiv begegnet.
Mit psychologischen Verletzungen oder Wunden tun sich Menschen schwerer, da diese weniger greifbar sind. Gerade um langfristigen Belastungen oder gar einer traumatischen Entwicklung möglichst vorzubeugen, ist eine Nachsorge ein wirksames Instrument.
Erstellung von Gutachten
- Gefährdungsanalysen im Rahmen des Bedrohungsmanagements mittels wissenschaftlichen Erkenntnissen und relevanten Instrumenten zur Einschätzung einer möglichen Eigen- und Fremdgefährdung.
- Kriminalprognosen bei Tötungsdelikten
Neuigkeiten

Buch: Bedrohungsmanagement – Netzwerke als Schlüssel für eine effektive Prävention
Karoline Roshdi hat ein Herausgeber:innenband zum Thema Bedrohungsmanagement mit vielen tollen Autor:innen und vor allem Expert:innen auf dem Gebiet erstellt. Es gibt einen Überblick über die Implementierungen, den neuesten Stand, die Anwendungsfelder und Möglichkeiten der Intervention. Dies aus Sicht von verschiedenen Disziplinen, denn nur zusammen ist eine effektive Prävention möglich.
Registrierung für die 17. AETAP Konferenz vom 13.-16.04.2026
In Donostia-San Sebastian, Spanien wird die nächste AETAP Konferenz stattfinden. Ein spannendes Programm steht fest und es wird wieder viele Möglichkeiten zum Netzwerken geben. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite von AETAP (Association of European Threat Assessment Professionals) unter folgendem Link: https://www.aetap.eu/next-conference/
17. AETAP Konferenz vom 13.-16.04.2026 in Donostia-San Sebatián, Spanien. CALL FOR ABSTRACTS
CALL FOR ABSTRACTS!Die nächste AETAP Konferenz wird vom 13.-16. April 2026 in Donostia-San Sebastián, Spanien stattfinden. Please save the date. Der Call for abstracts is offen. Wenn Sie einen spannenden Beitrag aus den Feldern des Bedrohungsmanagements haben, neue wissenschaftliche Erkenntnisse teilen möchten oder praktische Lessons Learned aus einem Fall teilen
Beitrag zu Gefährden und Bedrohungsmanagement von Attentaten im Darmstädter Echo
Ein Beitrag zur Entwicklung Bedrohungsmanagement in Deutschland allgemein und eine Einordnung von Karoline Roshdi zur Entwicklung von Tätern. Wichtig ist, dass psychische Erkrankungen nicht stigmatisiert werden sollten. Die meisten Menschen begehen keine Taten. Bei einem kleinen Teil können Erkrankungen eine Rolle spielen. Es geht immer um eine Gesamtschau und niemals